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2025年6月13日 (金) 11:29時点におけるCorinneWaldon (トーク | 投稿記録)による版
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24h-Betreuung: Definition, Umfang und Grenzen


Der Begriff „24-Stunden-Betreuung" wird oft pauschal verwendet. Wir erklären Ihnen, welche Leistungen wirklich dazugehören und welche falschen Erwartungen häufig entstehen.


Leistungen einer echten 24-Stunden-Betreuung

Unter rund-um-die-Uhr-Betreuung zu Hause verstehen wir typischerweise folgende Module:


Grundpflege: Unterstützung bei Körperpflege, An- und Auskleiden, Mobilitätshilfe – z. B. Umlagern im Bett oder Stützen beim Aufstehen
Hauswirtschaft: Kochen, Putzen, Wäschepflege
Medikamentenmanagement: Erinnerung, Vorbereitung und Dokumentation ohne ärztliche Behandlung zu ersetzen
Begleitung: Termine, soziale Kontakte, Hobbys
Notfallbereitschaft: erste Hilfe, Alarmierung von Rettungsdiensten


Was die 24h-Betreuung nicht ist

Die 24-Stunden-Betreuung hat begrenzte Leistungen im Vergleich zur stationären Pflege:


Keine Behandlungspflege: z. B. Infusionen, Beatmung, komplexe Wundversorgung
Kein ärztlicher Dienst: Ärzte stellen Diagnosen und Verordnungen
Keine psychologische Betreuung: Seelsorge oder Psychotherapie werden nicht abgedeckt
Kein Ersatz für Krankenhausaufenthalte: chirurgische Eingriffe müssen stationär erfolgen
Begrenzte Nachtüberwachung: keine permanente Video-Überwachung oder medizinische Alarmanlagen


Wann ist die 24-Stunden-Betreuung sinnvoll?

Die häusliche 24h-Betreuung lohnt sich besonders wenn:


Pflegebedürftige ihre Selbstständigkeit erhalten möchten
eine kontinuierliche Betreuung besteht
das familiäre Umfeld geschützt werden soll


Insbesondere bei Demenz, eingeschränkter Mobilität oder langwierigen Gesundheitsproblemen bietet sich die 24h-Betreuung an.


Varianten und Organisationsformen

So wird die häusliche Betreuung organisiert:


Vollzeitkraft-Modell: Eine Pflegekraft wohnt dauerhaft im Haushalt
Schichtmodell: Mehrere Kräfte wechseln sich ab
Assistenzmodell: Kombination aus ambulanter Pflege und Nachtbereitschaft


Jedes Modell hat Vor- und Nachteile, die beachtet werden müssen.


Rechtliches & Finanzierung

Auch ohne Heimstatus kann die 24-Stunden-Betreuung gesetzlich geregelt werden:


Arbeitsvertrag: für die Pflegekraft
Sozialversicherung: Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung
Haftpflichtversicherung: Unfallschutz für häusliche Tätigkeiten
Förderungen: Pflegekassen-Leistungen, Sozialhilfe, private Zusatzversicherungen


Monatliche Kosten liegen in der Regel zwischen 2.000 und 4.000 €. Die Pflegekasse erstattet je nach Pflegegrad bis zu 1.612 € monatlich.


Schlussfolgerung

Die häusliche 24-Stunden-Betreuung ist keine pauschale Lösung, aber eine wertvolle Alternative, wenn individuelle Alltagsbetreuung gewünscht wird. Wichtig bleibt, dass Sie klare Erwartungen haben und den passenden Umfang wählen – fachgerecht organisiert von Cura Optima.


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